Archiv für Dezember 2011

Höheren Steuern eine Absage erteilt

Das „Nein“ kommt reflexartig: Der Huder Gewerbe- und Verkehrsverein (GUV) hat den Überlegungen der Gemeindeverwaltung, für das Jahr 2013 eine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer vorzubereiten, eine Abfuhr erteilt. „Eine Anhebung von Steuerhebesätzen ist in den nächsten Jahren zwingend zu vermeiden“, legt sich Vorsitzender Andreas Otte in einer Stellungnahme des Vereins zum Haushaltsentwurf 2012 fest. Der Gewerbe- und Verkehrsverein plädiert dafür, tendenziell eher Einsparungen als Steuererhöhungen vorzunehmen.

Kritisch setzt sich die Interessenvertretung der Gewerbetreibenden mit der seit dem 1. Januar 2010 bestehenden Fusion der Bauhöfe der Gemeinden Hude und Ganderkesee auseinander. Man vermisse im neuen Haushaltsentwurf eine auch vom Landesrechnungshof empfohlene Analyse, ob die mit der Ausgliederung des Bauhofes erwarteten Synergieeffekte auch tatsächlich eingetreten sind. Zwar seien die Personalkosten durch die Ausgliederung gesenkt worden, die Sachausgaben hätten sich laut Rechnungshof aber erhöht. Was Umfang und Qualität der Arbeiten angehe, habe die Fusion „zumindest nach subjektiver Auffassung vieler unserer Gesprächspartner zu einer Verschlechterung geführt“, moniert Andreas Otte.

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Hude ganz Feuer und Flamme

In den hellsten Farben erstrahlte Hude am Sonnabend: Denn dutzende Lichterketten, Feuerkörbe und Fackeln luden zum traditionellen „Lichterabend“ ein. Erstmals erstreckte sich die Veranstaltung des Gewerbe- und Verkehrsvereins nicht nur auf die Parkstraße, sondern auch auf die andere Seite des Bahnhofs.

An der Hohen Straße sorgten die Ladenbesitzer für das leibliche Wohl der Besucher. Stefanie Günther und Anne Christin Wattjes wanderten die Straße rauf und runter und spielten an immer wieder neuen Ecken auf ihren Saxofonen Weihnachtslieder.

Eine Pferdekutsche beförderte diejenigen, die nicht durch den Bahnhofstunnel laufen wollten, etwas langsamer, aber viel romantischer auf die andere Bahnhofsseite. Dort, auf der Parkstraße, sorgte vor allem das Duo „Flamba“ der Flambal Olek Feuerkünstler aus Bremen für Aufsehen. Die atemberaubende Feuershow von Aleksandra Rodycz (Ovales Bild: links) und Christian Nebel (rechts) vermischte tänzerische und theatralische Komponenten mit Feuer – und entflammte die Huder. „Ich bin jetzt schon das dritte Mal dabei und wieder einmal begeistert!“, sagte Simone Heinrichs, die aus Oldenburg zu diesem einzigartigen Abend gekommen war.

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