Höheren Steuern eine Absage erteilt
Das „Nein“ kommt reflexartig: Der Huder Gewerbe- und Verkehrsverein (GUV) hat den Überlegungen der Gemeindeverwaltung, für das Jahr 2013 eine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer vorzubereiten, eine Abfuhr erteilt. „Eine Anhebung von Steuerhebesätzen ist in den nächsten Jahren zwingend zu vermeiden“, legt sich Vorsitzender Andreas Otte in einer Stellungnahme des Vereins zum Haushaltsentwurf 2012 fest. Der Gewerbe- und Verkehrsverein plädiert dafür, tendenziell eher Einsparungen als Steuererhöhungen vorzunehmen.
Kritisch setzt sich die Interessenvertretung der Gewerbetreibenden mit der seit dem 1. Januar 2010 bestehenden Fusion der Bauhöfe der Gemeinden Hude und Ganderkesee auseinander. Man vermisse im neuen Haushaltsentwurf eine auch vom Landesrechnungshof empfohlene Analyse, ob die mit der Ausgliederung des Bauhofes erwarteten Synergieeffekte auch tatsächlich eingetreten sind. Zwar seien die Personalkosten durch die Ausgliederung gesenkt worden, die Sachausgaben hätten sich laut Rechnungshof aber erhöht. Was Umfang und Qualität der Arbeiten angehe, habe die Fusion „zumindest nach subjektiver Auffassung vieler unserer Gesprächspartner zu einer Verschlechterung geführt“, moniert Andreas Otte.
